Ein neues Bundesgesetz, das am 26. Juli 2026 unterzeichnet wurde, sieht Geldbußen für Glücksspielanbieter in Russland vor, die Spieler-Selbstausschlussverbote nicht einhalten. Die Vorschriften treten am 1. September 2026 in Kraft und gelten für lizenzierte Buchmacher, Totalisatoren und Casino-Standorte.
Regulatorische Anforderungen und Sanktionen
Nach dem aktualisierten Rahmenwerk ist Wettunternehmen untersagt, Wetten von registrierten selbstausgeschlossenen Personen anzunehmen oder ihnen Werbedruckstücke zu verteilen. Casino-Einrichtungen müssen diesen Spielern den Zutritt verwehren, die Ausgabe von Chips zurückhalten und Währungsumtausch blockieren. Betreiber haften zudem für die Nichteinhaltung der Auszahlungsverfahren für Gewinne und der obligatorischen Benachrichtigungsprotokolle.Die Geldbußen belaufen sich für verantwortliche Beamte auf 30.000 bis 50.000 Rubel und für juristische Personen auf 300.000 bis 500.000 Rubel. Vertreter der Steuerbehörden werden Verstöße dokumentieren und offizielle Protokolle ausstellen. Die Gesetzgebung zielt darauf ab, die regulatorische Aufsicht im nationalen Glücksspielmarkt zu stärken.
Informationen stammen von iGaming News.